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Johanniskirche
Johannis-Kirchenraum
Das Innere der Kirche war bis 2013 mit fest eingebauten Kirchenbänken versehen. Diese wurden entfernt, um andere Formen des Gottesdienstes zu ermöglichen, der Vesperkirche Raum zu geben und um Platz für kirchliche Veranstaltungen zu gewinnen.
Zwischen den Pfeilern des Kirchenschiffs wurden einige historische Bänke der Wiederaufbauzeit bewahrt.
Die Flammen und das Tetragramm in der Apsis wurden 1968 von dem Grafiker Karl Helmut Wagner aus Niefern bei Pforzheim gestaltet. Anläßlich der Ausstellung "KirchenTräume" (2001) fügte der Künstler Bernd Brach in der Apsis als Schriftzug hinzu:
"Du bereitest mir einen Tisch im Angesicht meiner Feinde, du salbst mein Haupt mit Öl und schenkst mir voll ein." (Psalm 23, 5)
Aus der zerstörten Johanniskirche hat sich der Kruzifixus erhalten, er befindet sich heute in der Andachtsecke.
An der Ostwand finden sich das große moderne Kunstwerk "Altar" von Gerhard Knodel (*1935), der in der Südstadt lebt und es im Jahr 2000 der Gemeinde gestiftet hat. Die fünf großen dreigeteilten ungegenständlichen, geometrisch gestalteten Holzrelieftafeln in farbiger Fassung thematisieren den biblischen Vers:
"Der Herr hat geredet, er wolle im Dunkel wohnen." (1. Könige 8, 12)
Eine zentrale Tafel wird von jeweils zwei formal gleichen Tafeln flankiert, wodurch eine bemerkenswerte spirituell berührende Wirkung des mehrteiligen Objektes erreicht wird.
Der Taufstein mit den Evangelistensymbolen links des Altars wurde zum 30. Jubiläum der Paulusgemeinde am 19. November 1933 gestiftet. Er wurde von Bildhauer Ehehalt aus der Südstadt geschaffen und 1948 aus den Trümmern der zerstörten Kirche geborgen.
Am 20. März 1994 wurde die Orgel der Fa. Rohlfs aus Neubulach eingeweiht, die das 1953 durch Fa. Kemper und Sohn erstellte Instrument ablöste, welches durch den Wassereinbruch am 10. August 1959 anhaltend geschädigt worden war.
Die Totengedenkstätte an der Westwand wurde von Helmut Wagner aus Niefern entworfen und 1964 eingeweiht. Sie wird von handgeschriebenen Namenstafeln flankiert.
Die drei Stahlgussglocken (kleine Glocke, Vaterunser/Taufglocke und große Betglocke) bilden das älteste erhaltene Geläute der Stadt Karlsruhe. Sie wurden 1888 von Erbgroßherzog Friedrich von Baden gestiftet und stammen aus der Gußstahlfabrik "Bochumer Verein". Friedrich hatte sie als Hochzeitsgeschenk erhalten.



